Germain Roesz

Wir begrüßen 2025 am Zeller Kunstweg den Künstler



Germain Roesz


1949                   geboren in Colmar

1970-75           Studium der Kunst und Kunstwissenschaft an der Universität Straßburg

seit 1984          Professur an der Universität Straßburg, Departement Kunst

lebt und arbeitet in Straßburg


Germain Rœsz lebt in Straßburg, Paris und Saint-Pierre-des-Champs (Corbières). Er ist Maler, Dichter und Kunsttheoretiker. Er ist Honorarprofessor (für Theorie, Praxis und Kunstwissenschaften) an der Universität Straßburg. Im streng poetischen Bereich liest er seit 1994 Gedichte/Aktionen mit zeitgenössischen Musikern (P. Zeidler, C. Rieger, G. Gromer), mit Duo L’épongistes (Robic/Roesz) oder solo.

Er hat etwa vierzig Bücher veröffentlicht. "Heute will er nur noch Künstler sein", so die Perspektive seiner Zukunft.

Skulptur: Ozean

Skulptur:                   Ozean

Abmessungen:      170 x 150 cm

Material:                   Cortonstahl

Gewicht                     ca: 1100 kg.

Der Ozean reagiert auf die Bewegung der Wellen, die wir am Meer beobachten. Diese Skulptur ist auch das, was ein Wellengang mit dem Boot macht, auf dem wir stehen. Dies ist offensichtlich ein Spiegelbild der Welt, in der wir leben. Die Anordnung der Kreise bei der Skulptur deutet auch auf eine Fortsetzung der Skulptur über sich selbst hinaus. Ein Sinnbild dafür, wie die Skulptur die Landschaft in sich integriert und diese in eine eigene Bewegung transportiert. Die Kreise, welche die Skulptur artikulieren, sind gleichzeitig Planeten, Tondo (Rundbild), Oculus (Auge) wie auch unser eigener Schädel, in dem Gedanken festgehalten werden. Das Nachdenken über den Ozean bringt eine Unendlichkeit in unsere Realität.


Über den Künstler

Auch bei seinen Skulpturen weisen seine Werke eine kompositorische Souveränität, Leichtigkeit und Harmonie auf. Der Künstler sagt selbst zu seinen Arbeiten.  "Der Betrachter brauch Zeit zum Anschauen und Erfassen meiner Werke. Ich selbst arbeite auch langsam."

Trotz Titel einer Skulptur, will der Künstler den Betrachter nicht festlegen, sondern ihm Raum für eigene Deutungen lassen.


In seiner abstrakten Kunst will Germain Roesz das Wesen der Dinge ergründen. Mich interessiert die Spannung zwischen Chaos und Konstruktion, ausgedrückt auch in den Formen und Flächen einer Skulptur. Germain Roesz meistert die Kontinuität der Zeit, ohne sich auf die Vergangenheit zu fixieren.

 

Mit seiner Kunst (Malerei, Skulpturen, Poesie) verbindet er auch eine theoretische Forschung. Gestützt auf diese und verbunden mit einer poetische Suche beschreitet sein Werk ein Gebiet zwischen Strenge und Chaos, zwischen der Geschichte der Kunst und einem zeitgenössischen Ansatz.


Der Künstler selbst teilt seine Werke in Perioden von jeweils zehn Jahren ein. Gleich wie in der Musik, wo sich die Wiederholungen der Muster fast unmerklich ändern und in etwas Neuem münden.

Steckbrief zu Künstler und seiner Kunst
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