zeitlosnah
Dora Várkonyi


zeitlosnahDora Várkonyi



Mit ihren Werken aus gebrannter Erde bringt Dora Várkonyi seit Jahren eine neue Dimension in den bildhauerischen Sektor der Keramik und beeinflusste zahlreiche ihrer Schüler und Studentinnen. Nicht nur die Größe ihrer Werke, die uns mit rund 180 cm lebensgroß entgegentreten, sondern besonders ihre Oberflächenstrukturen mit deren Rissigkeit, die oft an altes, getrocknetes Leder erinnert, mit ihrer Farbigkeit, die Assoziationen an alte Schriften und Höhlenmalerei schafft und mit ihrer Formensprache, die die Kunstgeschichte der Menschheit von Mesopotamien, über Ägypten, den Terrakotta Armeen der Chinesischen Kaiser über Griechenland und Rom zusammenfasst, dürften die Werke von Várkonyi einmalig im europäischen Vergleich sein. Dies alles vereint das Kunstwerk „zeitlosnah“. Ein Kunstwerk aus gebrannter Erde an einem historischen Platz, an dem diese gebrannt wurde. Mit ihren wachen Augen fungiert die Plastik gleichsam als Wächterin an ihrem zukünftigen Standort, im oder vor dem restaurierten Rundofen. Bis zum Abschluss der Renovierungen des Gebäudes wird dieses Kunstwerk im Storchenturmmuseum die Besucher begrüßen.

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