Eisenguss
Armin Göhringer


Eisenguss  Armin Göhringer

Mit der Eisenguss-Skulptur geht es Armin Göhringer um die größte Polarität in der Struktur, um senkrechte und waagrechte Linien sowie um die Sichtbarmachung der Veränderung an den Schnittstellen. Beim Zusammentreffen der Extremen entsteht ein Loch, ein Freiraum, ein Platz für Licht. Aus diesem Grundprinzip heraus entwickelt Göhringer die Vielfalt der Formen. Ein Raster von Lichtlöchern und Durchblicken entsteht. Fragile Gitter in denen das Licht und der Freiraum zur wichtigen Komponente erwächst. Die Skulptur ist entstanden aus der Arbeit mit der Kettensäge in Styropor und als Unikat in einer verlorenen Form gegossen. Die Gitterstrukturen in Göhringers Werken haben an sich auch eine Polarität: Der Eine sieht darin die Freiräume und für den Anderen stellt es eine Vergitterung dar. Armin Göhringer sagt dazu: „Meine Intension ist der Freiraum, der beim skulpturalen Arbeiten durch das Abtragen von Material am Schnittpunkt senkrechter und waagrechter Linien entsteht. Unser Leben besteht auch nicht nur aus den Extremen sondern aus beidem und an den Schnittpunkten spürt man am meisten.“

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