Dora Várkonyi


1953 in Debrecen (Ungarn) geboren. Lebt und arbeitet in Stuttgart.
Mit dem Werk „zeitlosnah“ erwarb die Stadt Zell ein erstklassiges und herausragendes Kunstwerk einer Künstlerin aus Baden-Württemberg. Dora Várkonyi musste als Jugendliche im Sommer 1969 mit Ihrer Familie in einer dramatischen Flucht Ungarn verlassen und kam über Rom nach Deutschland. Nach dem Abitur im Saarland studierte Várkonyi an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sie ist Mehrfachpreisträgerin im In- und Ausland, nahm international an einer Vielzahl an Biennalen und Messen teil. Bis 2010 war sie Dozentin an der Kunstfachschule Nürtingen.

Mit ihren Werken aus gebrannter Erde bringt Dora Várkonyi seit Jahren eine neue Dimension in den bildhauerischen Sektor der Keramik und beeinflusste zahlreiche ihrer Schüler und Studentinnen. Nicht nur die Größe ihrer Werke, die uns mit rund 180 cm lebensgroß entgegentreten, sondern besonders ihre Oberflächenstrukturen mit deren Rissigkeit, die oft an altes, getrocknetes Leder erinnert, mit ihrer Farbigkeit, die Assoziationen an alte Schriften und Höhlenmalerei schafft und mit ihrer Formensprache, die die Kunstgeschichte der Menschheit von Mesopotamien, über Ägypten, den Terrakotta Armeen der Chinesischen Kaiser über Griechenland und Rom zusammenfasst, dürften die Werke von Várkonyi einmalig im europäischen Vergleich sein. Dies alles vereint das Kunstwerk „zeitlosnah“.

www.dora-varkonyi.de